Amsterdam bei Nacht

Ehrengardisten unternahmen Wochenendausflug in holländische Metropole


13 Ehrengardisten des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus verbrachten ein gemeinsames Wochenende in Amsterdam. Nachdem alle mit einem ausgiebigen Frühstück eine Grundlage geschaffen hatte, ging es vom Lambertiplatz aus mit dem Bus nach Münster. Dort stiegen die Gardisten bestens gelaunt in einen Zug nach Amsterdam.

Am Hotel angekommen gönnten sich alle erst einmal eine kleine Pause, bevor es gegen Abend in die Altstadt von Amsterdam ging. Dort wurde die Ehrengarde bereits von einer Frau erwartet, die den Sendenhorstern die Altstadt etwas näher gebracht hat. Nach der Führung zog die Ehrengarde dann los und erkundete das Nachtleben von Amsterdam.

Am folgenden Tag wurde etwas länger geschlafen. Einige erkundeten die Umgebung um das Hotel, und einige blieben am Hotel und vertrieben sich dort die Zeit. Um 16 Uhr trafen sich alle wieder und fuhren gemeinsam zu einer Bowlingbahn. Dort konnten die Gardisten auch ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Nach zwei Stunden ging es zurück zum Hotel, wo ein leckeres Abendessen auf sie wartete.

Am Abend konnte jeder selber entscheiden, was er machen wollte. Ein kleiner Trupp entschied sich noch einmal für die Altstadt, während andere lieber im Hotel blieben.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück um 13 Uhr für die Ehrengarde gen Heimat.

Passend zur Rückkehr nach Sendenhorst war bereits ein Tisch in der Gaststätte ,,Zurmühlen“ reserviert, wo die Ehrengardisten bei einem Weiteren Abendessen das Wochenende noch einmal Revue passieren ließen.

Sven Timmreck ist neuer Spieß der Ehrengarde



Generalversammlung der Ehrengarde am 23.09.2017

Mit einem dreifach kräftigen Horrido begrüßte der Kommandeur der Ehrengarde, Kai Hauser seine Garde zur diesjährigen Generalversammlung. Besonders begrüßte er dabei den König der Ehrengarde Felix Gravermann.
Es folgte die Verlesung der Tagesordnungspunkte und des Protokolls der letzten Frühjahresversammlung durch Schriftführer Thorben Janot.
Im Anschluss daran berichtete der Kassierer der Ehrengarde, Felix Gravermann, von dem Kassenstand, welcher im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas gestiegen ist. Die beiden Kassenprüfer Lukas Neigenfind und Robin Pecnik berichteten von einer ausgezeichneten Führung der Kasse und beantragten eine Entlastung des Vorstands. Der Antrag wurde einstimmig von der Versammlung angenommen.

Weiter folgt der Bericht des Festausschusses. Die Planungen für die Ehrengardefahrt vom 29.09.2017- 01.10.2017 sind abgeschlossen. Es wird morgens zusammen gefrühstückt und dann geht es mit dem Bus nach Münster. Von dort aus geht es weiter mit dem Zug nach Amsterdam. Die Rückfahrt ist für Sonntag geplant. Das weitere Programm bleibt natürlich vorerst geheim. Die Diesjähige Weihnachtsfeier ist für den 09.12.2017 geplant.

Der nächste Tagesordnungspunkte der Ehrengarde waren 6 Verabschiedungen. Jan Hauser, Thorsten Nordhoff, Max Bröcker, Andre Wietschorke, Carsten Streffing und Rene Landau haben die Ehrengarde verlassen. Jan Hauser war 14 Jahre teil der Ehrengarde. Carsten Streffing, Thorsten Nordhoff, Andre Wietschorke und Rene Landau waren 9 Jahre teil der Ehrengarde und Max Bröcker 7 Jahre Alle wurden mit persönlichen Worten von Kai Hauser und dem stellvertretenden Kommandeur Tobias Jönsthövel verabschiedet.

Nach dem etwas traurigen Punkt der Verabschiedung folgten die Wahlen. Nach 5 Jahren musste ein neuer Spieß gewählt werden. Sven Timmreck ist der neue Spieß der Ehrengarde und beerbt somit das lange geführte Amt von Jan Hauser. Feierlich überreichte der scheidende Spieß Jan Hauser seinem Nachfolger die Goldene Kordel des Spießes und das dazugehörige Gewehr.
Des weiteren wurde Felix Gravermann als Kassierer für weitere 3 Jahre gewählt. Ebenfalls hat sich Kai Hauser noch einmal zur wieder Wahl als 1. Kommandeur gestellt und wurde einstimmig von der Versammlung gewählt.

Als nächstes wurden 3 Neulinge in die Reihen der Ehrengarde aufgenommen. Janik Neumann, Benedikt Specht und Dennis Rogoschewski waren diese 3. Sie haben sich 1 Jahr das Leben in der Ehrengarde angeschaut und haben bei jedem Einsatz tatkräftig mit angepackt. Nach ein paar Fragen über den Schützenverein St. Martinus Sendenhorst wurden schließlich alle Aufgenommen.

Um 00:08 schließt Kommandeur Kai Hauser die Generalversammlung mit einem dreifachem Horrido!

Felix Gravermann regiert die Ehrengarde

Felix Gravermann ist neuer König der Ehrengarde der Martinus-Schützen und damit Nachfolger von Marian Sander. Mit dem 209. Schuss holte er die Reste des Vogels von der Stange. Zu seiner Königin erkor er Denise Timmreck von den Jungschützinnen des Vereins. Gefeiert wurde das Schützenfest auch diesmal wieder auf dem Hof Hauser.

Dort ließ Spieß Jan Hauser zunächst die Ehrengarde und die Abordnungen verschiedener Gastvereine antreten. Garde-Kommandeur Kai Hauser übernahm dann das Kommando und hieß alle Gäste willkommen.

Anschließend wurde es ernst: 42 Gast-Schützen versammelten sich an der Vogelstange, um den Gästekönig 2017 zu ermitteln. Mike Petersen aus Drensteinfurt holte mit dem 265. Schuss die Reste des Vogels von der Stange. Zuvor hatten sich Pascal Engels die Krone, Phillip Hülsmann den Apfel und Alexander Daldrup das Zepter gesichert, heißt es im Bericht von Paul Kössendrup.

Dann gingen die Gardisten ans Gewehr. Mit dem 18. Schuss holte Felix Gravermann, der spätere König, das Zepter herunter. Jan Hauser bewies ebenfalls Treffsicherheit und „erlegte“ mit den Schüssen 39 und 41 die Krone und den Apfel. Anschließend lieferten sich die Gardisten einen spannenden Wettstreit um den Königstitel, bei dem Felix Gravermann schließlich erfolgreich war.

An diesem Nachmittag stand neben dem Schützenfest das Zusammensetzen eines Puzzles im Mittelpunkt. Seit dem Frühjahr waren Teile eines Abbildes der alten Ehrengardefahne verkauft worden, die nun wieder zusammengefügt wurden. Mit dem Erlös aus dieser Aktion wird die Ehrengarde die alte Fahne restaurieren.

Vor der abschließenden Proklamation und dem langen Festabend bedankten sich Marian Sander und seine Königin Filiz Colakoglu für „ein tolles Jahr“, bevor sie Kette und Krone an ihre Nachfolger weitergaben, schreibt Kössendrup.